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Petra Patanchon

Heilpraktikerin

und Physiotherapeutin

Behandlungskosten:

Babys, Kinder und Akutbehandlungen:

(neue Preise ab April)

25 min 40 Euro     (45€ ab April)

Erwachsene:

50 min 80 Euro     (90€ ab April)

Nicht rechtzeitig abgesagte Termine (mindestens 24h vorher) oder versäumte Termine werden privat in Rechnung gestellt.

Terminabsagen bitte unter:

petra.patanchon@gmx.de

Praxis für Osteopathie

„Was wir bei einer Behandlung tun, ist wie eine Tür in einem Haus zu öffnen, so dass die Bewohner im Innern sich frei bewegen können.“

(Viola Frymann)

Was ist Osteopathie?
Vor 140 Jahren erkannte und benannte der amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still die Prinzipien der Osteopathie.

Seit da hat sich die Osteopathie kontinuierlich weiterentwickelt, in den USA, ebenso wie in Europa und anderen Teilen der Welt.
Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient.

Die osteopathische Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen.
Der Patient wird in seiner Gesamtheit betrachtet – zum einen in der Einheit von Körper, Geist und
Seele und zum anderen in seiner körperlichen Einheit auf allen Ebenen.
Der Ansatz der Osteopathie
Das Prinzip der Osteopathie bezieht sich zum einen auf die Beweglichkeit des Körpers in seiner
Gesamtheit, zum anderen auf die Eigenbewegungen der Gewebe, der einzelnen Körperteile und
Organsysteme sowie deren Zusammenspiel. Jedes Körperteil, jedes Organ benötigt zum
optimalen Funktionieren viel Bewegungsfreiheit.
Ist die Beweglichkeit eingeschränkt, entstehen aus Sicht der Osteopathie zunächst
Gewebespannungen und darauf folgend Funktionsstörungen. Die Summe dieser Fehlfunktionen
kann der Organismus aus Sicht der Osteopathie nicht mehr kompensieren – es entstehen
Beschwerden.
Beim Forschen nach den Ursachen der Beschwerden im menschlichen Körper stehen eine
Strukturstörung und die daraus resultierende Fehlfunktion im Vordergrund. Diese so genannte
somatische Dysfunktion gilt es aufzuspüren und zu beheben. Die Osteopathie behandelt
demzufolge keine Krankheiten im eigentlichen Sinne, sondern Bewegungsstörungen im weitesten
Sinne.
Unser Organismus besteht aus unzähligen Strukturen, die alle direkt oder indirekt miteinander
zusammenhängen. Den Zusammenhang stellen die Faszien her, dünne Bindegewebshüllen, die
jede Struktur umgeben und gemeinsam eine große Körperfaszie bilden.
Bewegungseinschränkungen und Fehlfunktionen können sich aus Sicht der Osteopathie über die
Faszien verbreiten und sich an einem anderen Ort des Körpers durch Beschwerden zeigen.
Wie erfolgt eine osteopathische Behandlung?
Die Feststellung einer Dysfunktion setzt langes und intensives Training des Tastvermögens
voraus. Die osteopathische Behandlung erfolgt mit eigens entwickelten osteopathischen
Techniken. Ziel ist, es dem behandelten Menschen zu ermöglichen, durch Verbesserung der
Beweglichkeit der betroffenen Struktur, sich selbst auf natürliche Art und Weise ins Gleichgewicht
zu bringen.
Osteopathie beschränkt sich nicht auf die Behandlung einzelner Symptome, sondern sieht immer
den Menschen als Ganzes. Behandelt werden daher auch keine Krankheiten, sondern Menschen.
Deshalb ist es auch nicht sinnvoll, Indikationen für die Osteopathie anzugeben. Die Beseitigung
von Symptomen ist im Grunde nicht Ziel der Behandlung, sondern nur ein Ergebnis der Auflösung
von Einschränkungen osteopathischer Dysfunktionen jeder Art.
Bevor eine osteopathische Behandlung begonnen wird, ist es manchmal ratsam, eine
einhergehende schulmedizinische Diagnostik voranzustellen. Auch Befunde aus früheren
medizinischen Untersuchungen sind hilfreich. Die Osteopathie ergänzt in vielen Fällen die
klassische Schulmedizin, ersetzt diese aber nicht.
Eine osteopathische Behandlung dauert zwischen 30 und 50 Minuten. Jede neue Therapiesitzung
wird individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt. Der genaue Verlauf der
Behandlungen ist von dem Einzelfall abhängig.

Osteopathie